22.03.2006 – Effiziente Onlinekommunikation

Relaunch der GWV Media-Website: Usability im B2B-Bereich funktioniert anders

Heidelberg, 22.03.2006. "Beim Thema Usability gelten im B2B-Kontext andere Regeln als für die Zielgruppe der End­kunden", sagt Michael Grüterich, Geschäftsführer der Heidel­berger Internetagentur xmachina. Der aktuelle Relaunch der Website der GWV Media (www.gwv-media.de) ist ein Parade­beispiel für ein am Benutzer ausgerichtetes Konzept im B2B-Bereich.

Web-Usability sowie die Standards zur Barrierefreiheit definieren eine Reihe von Regeln, deren Anwendung die Benutzbarkeit einer Website verbessern. Damit alleine ist aber noch nicht alles getan, um ein wirklich optimales Internetangebot zu entwickeln. Anders als im Massenmarkt für Endkunden müssen Websites im B2B-Bereich in erster Linie als "Werkzeuge" verstanden werden, die helfen, bestimmte Aufgaben effizient zu lösen. Gute Usability bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass jede Website möglichst einfach sein muss, sondern vielmehr ihrer Aufgabe angemessen und immer auf den Kontext der Benutzerzielgruppe bezogen, wie Michael Grüterich betont.
Genau auf diesen Kernpunkt ausgerichtet ist der aktuelle Relaunch der GWV Media-Website (www.gwv-media.de). Unter dem Dach von GWV Media ist die Anzeigenvermarktung aller Verlage der GWV Fachverlage gebündelt. Als Anlaufstelle und Informationsquelle für Media- und Werbeagenturen sowie für Entscheider in der Industrie gibt die neu gestaltete Internet­plattform einen umfassenden, systematischen Überblick über Mediadaten und Themenplanung. "Anhand der Konzeption und Gestaltung dieser Website lässt sich unser 'User Centered Design Modell' sehr gut verdeutlichen", erklärt Michael Grüterich.

Nach der von xmachina entwickelten Methode wurde zunächst auf der Basis einer Begriffsraumanalyse festgestellt, wie Internetnutzer nach bestimmten Themen suchen. Im zweiten Schritt wurden die Zugriffsstatistiken aus der Vergangenheit ausge­wer­tet. Daran lässt sich erkennen, welche Funktionen häufig und welche wenig genutzt wurden. Über weiterführende Benutzer­interviews konnte daraufhin ermittelt werden, welche Anfor­derungen auf Kundenseite an das zu entwickelnde Web­angebot bestehen. Gleichzeitig wurden in internen Workshops mit Mitarbei­tern von GWV Media (Anzeigenverkauf, Marketing etc.) deren Zielgruppen- und Markt-Know-how ein­ge­bracht. Am Ende des Prozesses standen schließlich der Usability-Test und die Evaluation der Entwicklung durch die Endnutzer.

Ergebnis dieses "User-Centered-Design"-Prozesses war ein Konzept, das die Bedürfnisse aller Benutzer in höchst effizienter Weise unterstützt: Auf Basis der Nutzungsdaten und der Zugriffsanalysen wurde ein themenorientierter Zugang erarbeitet, der die Möglichkeit einer Media-Planung nach bestimmten Themen erlaubt und die passenden Medien in kürzester Zeit liefert. Eben­­falls auf der Grundlage der Nutzungsdaten und einer Begriffsraumanalyse konnte die gesamte Informationsarchitektur mit Sitestruktur und Navigation optimiert werden. So bieten übersichtliche Medienlisten eine maximale Orientierung auf einen Blick und werden gleichzeitig der großen Bandbreite an Themen aus den unterschiedlichen Verlagen gerecht.

Ein weiterer Schlüssel für effiziente Onlinekommunikation und zentrales Kundenanliegen ist die einfache und direkte Erreich­barkeit der Mitarbeiter. Die neue GWV Media-Website bietet Kon­takt­möglichkeiten über eine Suche nach Medium oder eine alpha­betische Namenssuche an.
"Die Reaktionen auf den Relaunch sind bisher durchweg positiv", zieht Michael Grüterich Bilanz. Die nächsten Projekte zur Opti­mierung der Websites der GWV Fachverlagsgruppe sind bereits in Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

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